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Das grüne Leuchten: Polarlicht entsteht, wenn in der Atmosphäre viele kleine Teilchen schweben. Die Sonne hat sie in Stürmen ausgespuckt. (Foto: dpa) Das grüne Leuchten: Polarlicht entsteht, wenn in der Atmosphäre viele kleine Teilchen schweben. Die Sonne hat sie in Stürmen ausgespuckt.
Foto: dpa

Polarlichter in Norwegen

Wie Geister leuchten die Linien am Himmel. In Wahrheit sind das aber keine Geister - sondern Polarlichter. Dieses Leuchten hat etwas mit der Sonne zu tun. Denn dort toben immer wieder Sonnenstürme. Dabei spuckt die Sonne massenhaft kleine Teilchen ins Weltall.

Diese sogenannten Sonnenstürme sind so ähnlich wie ein Vulkanausbruch - nur noch viel stärker. Die dabei herausgeschleuderten Teilchen können auch Richtung Erde schießen. So war das auch am 23. und 24. Januar 2012.
Da raste ein besonders heftiger Sonnensturm mit hoher Geschwindigkeit auf die Erde zu. Das bestätigten Wissenschaftler von einer Wetterbehörde in den USA.

Solche Stürme können zum Beispiel Satelliten im Weltall beschädigen. Aber auch Astronauten, die sich gerade außerhalb eines Raumschiffs befinden, könnte es treffen. Aber keine Angst: Für Menschen auf der Erde sind Sonnenstürme nicht gefährlich.

Wenn nun solche Teilchen es in die oberen Schichten der Erd-Atmosphäre schaffen, geht das Schauspiel los. Sie regen dort nämlich Luftteilchen an zu leuchten. Wir sehen dann Polarlichter. Gerade gab es heftige Sonnenstürme. Und in der Nacht zeigten sich Polarlichter im Norden Europas - zum Beispiel in Norwegen.

dpa